Verkaufsausstellung · Originale & Radierungen

Galerie Plinzmühle

Unerwartet. Überraschend. Vielfältig.

Über die Galerie

Die Macht der Bilder

Es gibt Bilder, die einen anziehen, hineinziehen und nicht mehr loslassen. Und andere, die streifen einen lediglich, manche stoßen einen ab. Oder es passiert gar nichts.

Was Bilder in einem auslösen, ist höchst individuell. Oft kann man es gar nicht so genau benennen, es ist eher ein Gefühl. Manche Bilder hängen wir auf, weil sie schön sind und den Raum dekorieren.

Andere, weil sie uns etwas geben – ein Gefühl, eine Stimmung, eine stille Gesellschaft. Etwas, das irgendwann zu uns gehört, was bleibt und nicht mit der nächsten Couch ausgewechselt wird.

In der Galerie Plinzmühle dürfen Sie einfach schauen – ohne Druck, ohne das Gefühl, „etwas von Kunst verstehen“ zu müssen. Lassen Sie Motive, Farben und Stimmungen auf sich wirken. Spüren Sie nach, was etwas in Ihnen berührt.

Und wer weiß, vielleicht wartet hier Ihr Bild auf Sie?

Ein Ort, zwei Generationen, viele Kunstwerke.

Ölgemälde von Jochen Bach, zwei Frauenfiguren in Blau

Malerei und Grafik

Jochen Bach (1942-2022)

Ölgemälde, Radierungen, Fotografien. Surrealistisch, ironisch, voller Witz und Tiefe – ein Lebenswerk, das in jedem Winkel dieser Mühle lebt. Seine Werke sind käuflich. Wer sie sieht, versteht, warum dieser Ort so geworden ist, wie er ist.

Philine Bach Aperture 2026

Generative Kunst

Philine Bach

Generative Kunst, mit den Mitteln unserer Zeit – gemacht für Räume unserer Zeit. Schichtungen, Texturen, Strukturen, zusammengehalten von Gold. Motive unter der Oberfläche, mal leise und kühl, mal warm und pulsierend. Unikate auf Alu-Dibond. 

Kunst finden, die zu Ihnen passt

Sie müssen kein Kunstexperte sein

Wer unsere Galerie besucht, muss sich nicht auskennen. Es reicht, sich einfach auf Bilder einzulassen.

Viele, die heute ein Bild von mir oder meinem Vater zu Hause hängen haben, sind nicht mit dem Gedanken gekommen, Kunst zu kaufen. Sie sind stehen geblieben, haben geschaut. Und irgendwann gemerkt, dass sie das Bild nicht mehr loslässt. Bilder finden ihre Menschen. Oder Menschen finden ihre Bilder. Irgendwie verstehen sie die Sprache der Bilder – und das ist etwas höchst Individuelles. Jeder Mensch fühlt sich von unterschiedlichen Bildern angesprochen. 

Kommen Sie einfach vorbei. Die Galerie ist am Wochenende geöffnet. Die meisten kommen erstmal nur zum Schauen – genau dafür ist sie da.

Wenn Sie mögen, helfe ich Ihnen dabei. Schicken Sie mir ein Foto Ihrer Wand – ein Handybild genügt, am besten mit Möbeln im Bild. Ich schlage Ihnen zwei bis drei Arbeiten vor, die passen könnten.

Ein Bild entscheidet sich am besten dort, wo es hängen soll. Darum dürfen Sie ein Werk für eine Zeit auf Probe mit nach Hause nehmen – und in Ruhe spüren, ob es bleibt.

Kultur

Veranstaltungen in der Galerie

In den Sommermonaten laden wir einmal im Monat zu Konzerten, Lesungen und Kabarett – auf der Bühne im Skulpturengarten oder in der Mühle, wenn der Himmel nicht mitspielt. Klein, persönlich, besonders.

Wer dabei sein möchte, trägt sich am besten in unseren Newsletter ein. Dort kündigen wir jede Veranstaltung rechtzeitig an.

 

Warum eine Galerie im Nirgendwo?

Plinz ist ein Ort, den man woanders nicht findet

Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird: Warum ausgerechnet hier und nicht in der Stadt? Die Antwort: Weil sowas wie hier im städtischen oder dörflichen Kontext nicht gehen würde. 

Als meine Eltern 1972 nach Plinz kamen, hatten sie nicht im Sinn, eine Galerie einzurichten oder einen Skulpturengarten zu erschaffen. Das hat sich im Laufe der Jahre entwickelt. Vorrangig ging es um ein selbstbestimmtes Leben. Dafür war Plinz ideal (und ist es noch).

Nach vielen Selbstversuchen in Tierhaltung und Landwirtschaft stellte sich die Töpferei seit Beginn der 80er Jahre als tragende Grundlage ihres Lebens heraus. Das gab meinem Vater die Möglichkeit, sich ausgiebig der Malerei hinzugeben. Bilder möchten auch gesehen werden und er stellte regelmäßig in Galerien in Jena, Weimar, Erfurt oder Naumburg aus.

Um sich von Galeristen unabhängig zu machen, baute Jochen Bach in Wendezeiten die leerstehende Mühle als Galerie aus. 
Eröffnung: 1. Mai 1991 – vor 35 Jahren!

Und damit Leute nach Plinz kommen, die seine Bilder sehen und kaufen, organisierter er Kulturveranstaltungen in der Mühle. 
Mit der Errichtung der Sommerbühne 1995 im heutigen Skulpturengarten konnten diese Konzerte auch im Freien stattfinden. 

Alles Weitere hat sich in den letzten 30 Jahren entwickelt. Längst bezog sich Jochen Bachs Kreativität nicht mehr nur aufs Malen. Er druckte Radierungen, fotografierte, erfand Fantasielandschaften mit Photoshop, erschuf skurrile, lustige, ironische oder romantische Figuren, die er an der Straße oder im Garten aufstellte. Er erweiterte den Garten um die Bühne Jahr für Jahr, fand immer neue Plätze für seine Skulpturen. Der Skulpturengarten wuchs und wurde immer bekannter. Mittlerweile kommen jährlich viele Hundert Menschen nach Plinz. (Auch wenn Sie von uns noch nie gehört haben, heißt das nicht, dass unser Ort nicht bekannt ist.)

Und nun stellen Sie sich mal die vielen „Nackschen“ in einer Wohnsiedlung vor. Das gäbe doch sicher Anstoß! 
Wer in Jochen Bachs Welt kommt, tut dies freiwillig. Kann das toll finden oder skurril oder anstößig. Und dann wieder gehen. Plinz und seine Kunst tut keinem was. Im besten Fall erfreut es die Menschen. 

Galerie und Skulpturengarten lassen sich nicht trennen. Darum wird es keine Galerie in einer Stadt mit Bildern von uns geben.

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