Konzerte · Lesungen · Kabarett

Kultur in Plinz

Klein, persönlich, besonders.

Die Abende

Ein Sommerabend in der Mühle

Einmal im Monat wird die Mühle zum Veranstaltungsraum. Wo früher Korn gemahlen wurde, klingt heute Musik – zwischen alten Mauern, Bildern und Skulpturen. Nah dran, ohne große Bühne, ohne Distanz. Genau das macht diese Abende besonders.

Bitte reservieren Sie unbedingt Plätze. Der Raum in der Mühle ist begrenzt!

Geplante Termine

Was als nächstes ansteht

18

Juli

Akkordeon-Duo con:trust

Zwei junge Akkordeonisten aus Weimar spielen Klassik und eigene Kompositionen.

In der Mühle · 20 Uhr · Spendenbasis

Con:Trust

Marius Staible und Daniel Roth – sie sind das Akkordeon-Duo con:trust.

Die beiden haben an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar studiert und dort 2022 als erstes Akkordeon-Ensemble in über 70 Jahren den Franz-Liszt-Preis erhalten. Sie haben in der Berliner Philharmonie gespielt, beim Kurt-Weill-Fest in Dessau, waren im ZDF, in der Tagesschau und im Deutschlandfunk zu hören. Sie haben bei internationalen Wettbewerben von Klingenthal bis Vilnius Preise gewonnen. Und jetzt spielen sie in unserer Mühle. Ich finde das ziemlich großartig.

Ihr Programm reicht von Vivaldi und Mozart über eigene Kompositionen bis zu Tangos. Marius Staible ist selbst Komponist – sein Stück „Unplugged3″ wird mittlerweile europaweit bei Wettbewerben gespielt. Daniel Roth hat zusätzlich in Helsinki studiert, komponiert und arrangiert und gibt Seminare in Musiktheorie und Jazz. Die zwei ergänzen sich, und genau das hört man.

Wer das Akkordeon nur von der Straßenecke oder vom Volksfest kennt, wird an diesem Abend staunen. Das Instrument kann so viel mehr – und con:trust zeigt das auf eine Art, die gleichzeitig virtuos und zugänglich ist.

zur Website der Musiker

22

August

Puppenspiel mit Stephan Rätsch

Puppenspiel für Erwachsene:
„Die Eintagsfliege“ und „Der Drache mit dem Kaffeekrug“

In der Mühle · 20 Uhr · Spendenbasis

Stephan Rätsch

Stephan Rätsch ist Puppenspieler – und kommt aus einem Haus, in dem Kunst von Anfang an selbstverständlich war. Sein Vater ist Bildhauer, seine Mutter Bildhauerin und Grafikerin, seine Schwester Keramikerin. Er selbst hat an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin Puppenspiel studiert – und davor eine Schäferlehre gemacht. Beides merkt man seinem Theater an: die Geduld, die Genauigkeit im Beobachten, das Handwerkliche.
Stephan Rätsch lebt in Passentin in Mecklenburg und betreibt dort sein mobiles Figurentheater. Er schreibt, inszeniert und baut alles selbst – die Stücke, die Bühnen, die Figuren. Und was für Figuren: dünnhäutige Wesen aus Draht und Papier, gedrechseltes Holz mit Schirm, Hut und Mantel, Puppen aus Sprungfedern und Fleischerhaken. Sein Theater ist für große und kleine Menschen gemacht, spielt drinnen wie draußen, und kommt mit erstaunlich wenig aus – um erstaunlich viel zu erzählen.


Das Programm: 

Die Eintagsfliege

Theater mit Puppen, Apparaturen und Fundstücken, ein Spiel mit dünnhäutigen Figuren aus Draht und Papier, frei nach einem Märchen von Manfred Kyber.

Um 3.33 Uhr geht im Sommer die Sonne auf. Aus den Wassern eines kleinen Baches steigt die Larve einer Eintagsfliege, streift ab ihre abgetragenen Hüllen und reift heran zu einem Leben in Luft, Licht und Sonnenschein, für einen Morgen, einen Mittag, einen Abend und kommt die Nacht steigt sie hinab, in die Wasser denen sie entstiegen. Zurück bleibt ihre Hülle, wesenlos und unwesentlich. Aufmerksam beäugt von einem Frosch, der etwas aufschnappen will, einem Käfer auf Pilgerschaft und einer Ameise die emsig bemüht ist den Dingen einen Nutzen abzuringen, volkswirtschaftlich gesehen natürlich.

Ein 33 Minuten dauerndes, amüsantes, beschauliches Theater.


-Pause-

 

Der Drache mit dem Kaffeekrug

Bei-Spiel auf einer Drachenwiederaufentdeckungsapparatur, nach einer Geschichte von Manfred Kyber

Einstmals war da ein großer und gefürchteter Drache mit sehr schlechten Manieren, denn er hatte nur eine Drachenerziehung genossen und das reicht nicht aus für ein anständiges Leben.

Mit seiner Unflätigkeit versperrte er vielen Menschen den Weg, so dass ihr Leben beschwerlich war.

Ein kleines Mädchen jedoch wagt es dem Drachen entgegenzutreten

„Wenn man einem Drachen begegnet“, sagte das kleine Mädchen, „dann darf keine Angst haben. Dann wird der Drache auf einmal ganz klein, …“
Dies ist eine Geschichte vom geraden Weg und einem kleinen Mädchen, das an einem Drachen vorüber muss, will es vor der Nacht wieder zu Hause sein. Ein Schauspiel mit Figuren aus Papier, Glas und Blech.

Wie aus dem gefährlichem Drachen, ein so kleiner Drache mit Dackelfüßchen werden konnte (nicht größer als ein altes Benzin Feierzeug), der seinen Zwieback in den Kaffee tunkt, werde ich ihnen mit Hilfe meiner Drachenwiederaufenteckungsapparatur vergegenwärtigen.

Nach der Aufführung können die Zuschauenden selbstbestimmt die Bühne (eine Drachenaufentdeckungsapparatur ) und die Figuren erkunden und berühren, erfassen – begreifen, was zumeist zu schöpferischen Begegnungen führt.

Die Aufführung dauert eine halbe Stunde und die gemeinsame Nachschau zumeist ebenfalls bis zu einer halben Stunde, so das Stück und Nachspiel eine knappe Stunde in Anspruch nehmen kann, in der das Publikum in regen Austausch mit mir und dem Material kommt. 

zur Website von Stephan Rätsch

12

September

Improtheater "Öde & Schriller"

Eine interaktive Theatervorstellung für Lichtblick suchende, Satiriker und chronische Humoristen.

In der Mühle · 20 Uhr · Spendenbasis

Öde und Schriller

Improvisationstheater ist die Kunst des freien Spiels und der schier grenzenlosen Vielfalt. Anders als beim klassischen Theater wird beim Improvisations-, kurz Improtheater
bewusst auf Regisseur und Manuskript, Masken und Kostüme, Bühnenbild und Requisiten verzichtet. Das Ensemble »Öde und Schriller«, gegründet im Jahr 2008, speist den Inhalt seiner Szenen und Geschichten einzig aus den Vorgaben des Publikums.
Die Schauspieler kreieren aus dem Stegreif heraus kurzweilige, spannende und unterhaltsame Geschichten. Die Dramaturgie erfährt durch die zusätzliche Begleitung am
Klavier eine gewisse musische Subtilität. Banale Szenen des Alltags werden kunstvoll und skurril zu inspirierenden Theaterszenen recycelt.

Dreimal gewann das Ensemble den Thüringer Improcup (2015, 2016 und 2019).

Herzlich Willkommen zu einem interaktiven Theatererlebnis – ein Muss für Satire-Liebhaber und chronische Humoristen.

Darsteller: Thomas Grysko, Thimo Hennig, Sebastian Beck
Pianist: Andreas Kuch

zur Website der Schauspieler

Gut zu wissen

Eintritt & Ablauf

Eintritt

Auf Spendenbasis – als Orientierung der Gegenwert einer Kinokarte. Empfehlung: 15 €

Ort

Bis auf weiteres wegen der Wetterunbilden und  Planbarkeit in der Mühle. Sie werden platziert – bitte reservieren!

Kommen Sie früher

Genießen Sie bei einem Glas Wein den Garten oder lassen Sie Bilder auf sich wirken.

Rückblick

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Juli 2023

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