Jochen Bach

Jochen Bach in seiner Galerie

VITA

  • 1942 in Leipzig geboren
  • Abitur
  • Maurerlehre
  • 1965 -1970 Studium an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar
  • Diplom als Architekt
  • 1971 Hochzeit mit Gisa
  • 1972 Entscheidung für ein Leben in Plinz
  • selbständig als Architekt und Landwirt
  • 1973 und 1975 Kinder Joscha und Philine
  • seit 1983 intensive Beschäftigung mit Malerei, Grafik, Plastik und Fotografie
  • zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
  • Seit 1991 eigene Galerie mit ständiger Ausstellung
  • 2022 in Plinz gestorben

Einblicke in Jochen Bachs Arbeiten

Über seine Kunst

„Über meine Arbeit kann ich nicht viel sagen. Es gibt nichts zu erklären, ich habe keine Philosophie außer der unseres einfachen Lebens hier in Plinz.

Leben wir nicht im Paradies? Diese Erde ist ein wundervoller Planet, mit Sonne und Regen, Schnee und Wind, Bäumen, Blumen und Vögeln. Welcher Reichtum steckt doch schon in einer kleinen, spielenden Katze?

Kunst sollte etwas Wertvolles sein, das dieser Welt gerecht wird.

Kunst sollte Werte aufbauen, nicht zerstören.

Kunst muss schön sein und wahr und gut.

Die Kunst sollte zur Einfachheit zurückfinden in diesem komplizierten Leben meiner Mitmenschen.

Eine Galerie sollte ein Platz der Andacht sein, wer trägt schon seine Wünsche und Träume auf einem Tablett vor sich her? Oftmals male ich Bilder von Menschen in seltsamer Umgebung, ich gebe dem Betrachter ein Rätsel mit auf den Weg, das für mich auch nicht gelöst ist, eine Empfindung ohne logische Begründung. Wieviele Geschichten spinnen sich manchmal aus einem einzigen Bild bei den unterschiedlichsten Betrachtern!

Also kein: was wollte der Maler uns damit sagen… Lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Wichtig sind Stille und Licht in meinen Bildern. Und wenn es das letzte Sonnenuntergangslicht hinter den Bergen ist. Das soll nichts Düsteres sein und Bedrückendes, wie manche das empfinden. Es ist nur die Stille der Nacht. Sicherlich liegt es daran, dass ich ein Nachtarbeiter bin. Fast alle meine Bilder entstehen zwischen 22 und 2 Uhr, wenn alles schläft und ich ungestört bin. Landschaften, Stillleben, Porträts, Akte, Terrakotten, Ölbilder, Radierungen und Fotografien.

Früher war ich Architekt und fuhr jeden Tag in ein Büro. Heute habe ich jeden Tag Sonntag, was gleichzeitig auch bedeutet, dass ich jeden Tag arbeite. Meine Tage könnten 48 Stunden und mehr haben. Immer schaffe ich nur einen Bruchteil des Möglichen. Leider…“

 

Plastiken

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